Textiles Überleben

Was soll ich anziehen!“ – „Ich habe nichts anzuziehen.“,

solche Sätze kennen wir.

Sätze wie „Schon wieder heraus gewachsen.“ oder „Eine weitere Hochwasserhose mehr.“ kennen Eltern heute wie früher gut.

Heute stellt uns eine derartige Feststellung nicht vor eine besonders große Herausforderung. Wir können Bekleidung kaufen, tauschen oder mit Spaß selber herstellen. Es gab aber andere Zeiten, zum Beispiel in den Jahren der Weltkriege und in den Jahren danach.

Wie haben es die Mütter und Großmütter geschafft, dass alle Familienmitglieder Kleidung tragen konnten?

In diesem Büchlein (das vierte in diesem Verlag) kommen Frauen und Männer zu Wort, die aus ihrer Erinnerung erzählen. Einige Gesprächspartner haben ihre Texte selbst verfasst, andere erzählten ihre Erinnerungen.

Fantasie, Nähmaschinen und Stricknadeln waren die wichtigsten Werkzeuge für die Frauen der Zeit. Das Material mussten sich die Frauen suchen, Erfindungsgeist war gefragt.

Erinnerungen an schwere Jahre, die mit den Menschen sterben.

Sammlung mit Gedichten, Lieder und Märchen

Das dritte Buch, das im Verlag erscheint beschäftigt sich mit der Textilherstellung aus Sicht der Schriftsteller.

In dieser Sammlung finden Leser, Leserinnen und VorleserInnen neben bekannten Märchen von den Gebrüder Grimm z.B. Frau Holle und Dornröschen andere vielleicht weniger bekannte Märchen, wie Frau Rumpentrumpen.

Zu entdecken gibt es Gedichte, Lieder und andere Texte beispielsweise von H.Ch. Andersen, J.W. von Goethe, M. Luther und auch E. Mörike oder J.H. Voß aber auch Textstellen aus der Bibel.

Alle Texte beschäftigen sich in unterschiedlicher Form mit den Themen Spinnen oder Weben, Schäfer und Schafe, alltägliche Tätigkeiten in alten Zeiten in einer lockeren Reihenfolge.

Einige der Geschichten und der anderen Texte sind auf dem Schafsnase- Blog unter www.schafsnase.com erschienen. Beim Schreiben des Blogs entstand unter Anderen die Idee diese Sammlung herauszugeben.

Das Buch ist farbigen Fotografien gestaltet worden.

Oft erzählt und nun aufgeschrieben

Als meine Schwester und ich Kinder waren haben wir unseren Vater häufig von früher, also von seiner Kindheit erzählen hören. Ein Kindheit ohne Fernsehen und ohne Handy. Freunde mit denen man den Schulweg teilte, ohne mit dem Auto gefahren zu werden.

Viele Dinge hatten die Menschen damals nicht, haben vieles davon nicht gekannt und sicher auch nicht vermisst. Heute haben wir von Vielem zu viel.

Aber eins hatten die Kinder damals sicher: Spaß am Spiel, drinnen und draußen und am Streiche spielen. Unser Vater konnte dass gut, Streiche spielen.

In dem kleinen Buch „Lorbas, verflixter“ hat er auf unseren Wunsch seine Erinnerungen aufgeschrieben. Aus dieser Zeit oder älter, stammen wohl auch diese beiden alten Fotografien aus Allenstein (Provinz Ostpreußen, 1818 gegründet, 1945 aufgelöst).

Zwei alte Fotos aus alten Zeiten, die keinen Platz im Buch gefunden haben. Sie erzählen ihre eigene Geschichte:

Merry Christmas

When the snow falls wunderbar
and the children happy are,
when there is Glatteis on the street
and we all a Glühwein need,
then you know, es ist soweit:
she is here, the Weihnachtszeit.
Every Parkhaus ist besetzt,
weil die people fahren jetzt
all to Kaufhof, Mediamarkt,
kriegen nearly Herzinfarkt;
shopping hirnverbrannte things
and the Christmasglocke rings.
Merry Christmas, merry Christmas,
hear the music, see the lights,
frohe Weihnacht, frohe Weihnacht,

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