Der Busdorfer Teich

Der kleine See ist vom Friedrichsberg aus gut zu erreichen. Der Busdorfer Teich war ursprünglich eine Ausbuchtung, ein Noor der Schlei. Er liegt zwischen Busdorf und dem Schleswiger Stadtteil Friedrichsberg. Seine Größe betrug 14,6 ha. Als im Jahr 1857 der Bahndamm gebaut wurde teilte man den See in 2 Teile, von denen der eine versandet ist. Der zweite Teil, der hintere Teil ist heute ca. 4 ha groß. Er gehört zu den Stillgewässern.

1594 ließ Herzog Johann Adolf die dort ansässige Gottorfer Wassermühle näher an das Schloss verlegen.

Im Krieg zwischen Deutschland und Dänemark starben an dem Ufer des Sees über 500 dänische und deutsche Soldaten bei Kriegshandlungen (August 1850 bis Februar 1851). Zur Erinnerung an die dänischen Soldaten wurde ein 6 Meter hoher Obelisk aufgestellt. An die deutschen Soldaten erinnert eine Kanone und eine Gedenktafel am Ufer des Sees.

Etwas oberhalb des Teiches, steht ein langes Gebäude. Es ist das ehemalige Alten und Armen Stift von 1868. Es wurde von der Friedrichsberger Spar- und Leihkasse errichtet. Die Spar- und Leihkasse wiederum wurde von Bernhard Hartwig Vollrat Wieck gegründet. Er war Sohn eines Schleswiger Kaufmanns.

Gedenkstein
Kanone, Blick zum Himmel
zum Gedenken
zum Gedenken
ehem. Spar-und Leihkasse