Schleswig ist nicht wirklich flach

Vom Lollfuß aus machte ich mich auf den Weg zur Michaelisallee.

Doch wollte ich nicht den direkten Weg nehmen. Der Ebräergang lockte mich. Dieser schmale Gang ist zum großen Teil eine Treppe. Er verbindet den Lollfuß mit dem Hesterberg. In der Stadt wird er auch häufig als Judengang bezeichnet. Andere nennen ihn Hexenstieg.

Oben am Ebräergang angekommen schlenderte ich rechter Hand weiter.

Diese Straße mutet noch sehr altertümlich an. Der Hesterberg führt von Süden nach Norden. Sie gehört zu den alten Straßen der Stadt, angelegt durch Herzog Adolf von Holstein-Gottorf wohl gemeinsam mit dem Gottorfer Damm. Zu Zeiten des Herzoges bestand hier eine Verbindung zwischen dem Marstall des Schlosses und den Pferdekoppeln. Durch den Bau der Flensburger Straße verlor sie an Bedeutung.

Vom Hesterberg aus gelangt der Sparziergänger zur Michaelisallee.

Diese Flaniermeile wurde 1825 mit Hilfe von Spende auf dem Michaelisfelde, dem ehemals Munkenland angelegt. Die damaligen Bäume stammten aus der Baumschule von Peter Jochims, dem Besitzer einer Baumschule im Friedrichsberg. Die Michaelisallee verbindet den Hesterberg mir der Schützenkoppel der Lollfußer Beliebung auf dem Schneckenberg.

Die Aussicht über einen Teil der Stadt von dem „Berg“ ist sehr schön.

Namensschild
Vom Lollfuß aus berghoch
Ungewöhnliche Stelle für Blumen
Amtsgerich vom Gang aus.
Von oben in den Gang gesehen.
Straßenschild
Beim Umdrehen entdeckt: Wikingturm vom Hesterberg aus
Die Angarkirchen steht im Lollfuß
Namensschild
Chemnitz-Bellmann-Denkmal
Frühblüher auf dem Michaelisberg
Die Möweninsel von oben
Die Allee im Sommer
Schleswig-Holstein Fahne, im Hintergrund die Sclei

Die Infos zu den Straßennamen habe von http://www.alte-schleihalle.de entnommen.