Textiles Überleben

Was soll ich anziehen!“ – „Ich habe nichts anzuziehen.“,

solche Sätze kennen wir.

Sätze wie „Schon wieder heraus gewachsen.“ oder „Eine weitere Hochwasserhose mehr.“ kennen Eltern heute wie früher gut.

Heute stellt uns eine derartige Feststellung nicht vor eine besonders große Herausforderung. Wir können Bekleidung kaufen, tauschen oder mit Spaß selber herstellen. Es gab aber andere Zeiten, zum Beispiel in den Jahren der Weltkriege und in den Jahren danach.

Wie haben es die Mütter und Großmütter geschafft, dass alle Familienmitglieder Kleidung tragen konnten?

In diesem Büchlein (das vierte in diesem Verlag) kommen Frauen und Männer zu Wort, die aus ihrer Erinnerung erzählen. Einige Gesprächspartner haben ihre Texte selbst verfasst, andere erzählten ihre Erinnerungen.

Fantasie, Nähmaschinen und Stricknadeln waren die wichtigsten Werkzeuge für die Frauen der Zeit. Das Material mussten sich die Frauen suchen, Erfindungsgeist war gefragt.

Erinnerungen an schwere Jahre, die mit den Menschen sterben.